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Walter Dietrichkeit für 50 Jahre Mitgliedschaft in der FDP mit der Theodor-Heuss-Medaille in Gold ausgezeichnet

(Hameln, den 24. Februar 2018) Dipl.-Ing. Walter Dietrichkeit wurde heute für 50 Jahre Mitgliedschaft in der FDP mit der Theodor-Heuss-Medaille in Gold ausgezeichnet.

Er war über nahezu 30 Jahre lang das prägende Gesicht der Liberalen in Bad Pyrmont und an Auszeichnungen durch die Partei mit der Goldenen Ehrennadel und der Theodor-Heuss-Medaille in Silber in 1988 hat es nicht gemangelt.

Dennoch ließen es sich der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Hameln-Pyrmont Markus Burdorf und der FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle auf dem Kreisparteitag der FDP am letzten Samstag in Hameln nicht nehmen, den inzwischen 87- jährigen Jubilar mit der Verleihung der Theodor-Heuss-Medaille in Gold noch einmal in den Blickpunkt der Liberalen zu stellen und seinen parteipolitischen Werdegang zu schildern.

Gebürtiger Düsseldorfer, in Grebenstein (Hessen) aufgewachsen, erlernte er nach dem Abschluss der Realschule zunächst den Beruf eines Zimmermanns, um danach an der Ingenieur-Schule in Kassel ein Tiefbau-Studium zu absolvieren. Später übernahm er dann als diplomierter Ingenieur („Eisenbahn-Ingenieur“ wie er es nannte) bei vielen Bundesbahndirektionen seinen Dienst auf.

Seine Frau Frieda, eine waschechte Pyrmonterin, war sicherlich der Grund dafür, dass er sich letztlich ab 1959 für ein Leben in Bad Pyrmont entschied.

Drei Söhne gingen aus der Ehe hervor und nicht nur das, denn man feierte am 30.12.2017 auch ein bemerkenswertes privates Jubiläum – die Diamantene Hochzeit -60 Jahre verheiratet.

Die Bilanz seines ausschließlich kommunalpolitischen Lebens ist nicht nur deshalb beeindruckend, weil er das Ehrenamt nicht nur über einen sehr langen, heute kaum mehr denkbaren Zeitraum bekleidete, sondern vor allem auch, weil seine liberale Politik vor Ort von Herz und Verstand geprägt war.

Sein Eintritt in die FDP im Jahre 1968 erfolgte wahrscheinlich auch, weil er sich in dieser Zeit bereits als Mitglied im Elternrat der Herder-Schule, dann mehrfach als Klassen-Elternrat und Schulelternrat, dann später als stellvertretender Vorsitzender des Stadtelternrates und Mitglied im Kreisschul-Elternrat so quasi schon in einem politischen Nebenamt bewährt hatte.

Nach 8 Jahren als Schatzmeister und in mehreren anderen Funktionen in der Partei, übernahm er 1981 den Vorsitz des FDP-Stadtverbandes Bad Pyrmont und führte dieses anspruchsvolle Ehrenamt bis zur Jahrtausend-Wende ununterbrochen aus.

Im gleichen Jahr wurde Walter Dietrichkeit auch erstmals in den Rat der Stadt Bad Pyrmont gewählt. Nichts lag da näher, als nicht nur im Ausschuss für Finanzen, sondern vor allem auch in die Ausschüsse für Schule, Jugend und Soziales den Schwerpunkt seiner Arbeit zu wählen. Der Schule galt ja auch schon vorher sein ganzes Engagement.

Als Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes setzte Dietrichkeit stark auf die Beteiligung der Mitglieder am gesellschaftlichen Leben in der Stadt, sorgte für eine wirkungsvollere Organisation der Partei und pflegte eine ausgezeichnete Öffentlichkeitsarbeit. So sorgte er dafür, dass die FDP sich einen Stellenwert und Bekanntheitsgrad auch über den Besuch vieler damaliger Prominenter der FDP- Bundesebene in Bad Pyrmont erarbeitete – so u.a. der damalige FDP-Bundesvorsitzende Martin Bangemann , Otto Graf Lambsdorff als Wirtschaftsminister und Walter Scheel, als ehemaliger Bundespräsident, der, schon im Ruhestand, 1981 im Kurhotel ein Interview mit dem damals ebenfalls sehr bekannten Journalisten Werner Höfer führte.

Wichtig waren für ihn auch die Kontakte zu den Liberalen in den Partnerstädten Anzio (Italien) und Freienwalde (ehemalige DDR) – hier dabei zu sein und den liberalen Gedankenaustausch zu pflegen, war ihm ein echtes Anliegen.

Die politischen Geschehnisse Anfang der 80er Jahre mit dem Wechsel der FDP auf Bundesebene von der SPD zur CDU mit Helmut Kohl als Bundeskanzler, zeigten ihre Auswirkungen hinsichtlich der Zustimmung der Wähler auch bis hin in örtliche Ebene – 1986 gelang es Walter Dietrichkeit daher nicht, erneut in den Stadtrat gewählt zu werden.

Sein erneuter Einzug in das Stadtparlament erfolgte erst wieder in der Periode Jahr 1991 – 1996. Leider waren seine Kandidaturen zur Wahl in den Kreistag nicht von Erfolg geprägt, dafür gelang es jedoch seinem Sohn Harald, 1991 in den Kreistag einzuziehen.

Letzteres drückt auch aus, wie stark sich die ganze Familie mit dem Ehrenamt des liberalen Vaters identifizierte. Es war klar, dass alle bei den Wahlkämpfen, ob Bundestags-, Landtags-, Europa- oder Kommunalwahlen den Vater beim Plakatieren und den zahlreichen Gesprächen an den Info-Ständen, dem Erstellen von Wahlkampf-Flyern usw. voll unterstützen.

Neben den vielen genannten Aktivitäten des Jubilars in verschiedenen Ämtern der kommunalen Ebene war er natürlich auch als Delegierter auf unzähligen Bundes- und Landesparteitagen. Mit dem Ausscheiden aus dem Stadtrat im Jahre 1996 widmete sich Walter Dietrichkeit einem besonderen Anliegen – dem Erstellen einer Chronik der Pyrmonter Liberalen.

Die über 500 Seiten umfassende Chronik berichtet über die Arbeit, das Engagement und die Würdigung liberaler Persönlichkeiten in Bad Pyrmont von 1848 bis Ende der 90er Jahre. Ein Werk, das von großem Interesse nicht nur für die Liberalen ist, sondern sicherlich auch für die Pyrmonter Bürger und Bürgerinnen. Walter Dietrichkeit widmete die Chronik seiner Frau Friedel, der er damit für ihr Verständnis für seine politische Tätigkeit dankte.

Die FDP im Kreisverband Hameln-Pyrmont ist Walter Dietrichkeit zu großem Dank verpflichtet.

Auskunft zu dieser Pressemitteilung erteilt:

FDP Kreisverband Hameln-Pyrmont

Markus Burgdorf

Kreisvorsitzender

Marienwalder Straße 1

31020 Salzhemmendorf

Telefon: 05186 9412121

Mobil: 0171-220 79 97

markus.burgdorf@fdp-hameln-pyrmont.de

www.fdp-hameln-pyrmont.de

Ludwig Cramer für 50 Jahre Mitgliedschaft in der FDP mit der Theodor-Heuss-Medaille in Gold ausgezeichnet

(Hameln, den 24. Februar 2018) Der Aerzener Ludwig Cramer wird auf dem Kreisparteitag der Liberalen an diesem Wochenende für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der FDP mit der Theodor-Heuss-Medaille in Gold ausgezeichnet.

FDP-Bundestagsabgeordneter Konstantin Kuhle und FDP-Kreisvorsitzender Markus Burgdorf nehmen die Ehrung zum Anlass, noch einmal das außergewöhnlich lange und engagierte Wirken des heute 83 Jahre alten Jubilars für die FDP aufzuzeigen.

Nach seinem Eintritt in die FDP im Jahre 1968 übernahm Ludwig Cramer sehr schnell Verantwortung als Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Aerzen und wurde erstmals 1976 in den Rat der Gemeinde Aerzen gewählt. 25 Jahre gehörte er diesem Gremium ohne Unterbrechung bis zum Jahre 2001 an.

Als Unternehmer, er übernahm zusammen mit seinem Bruder Volker schon im Jahre 1977 die Geschäftsführung des elterlichen Betriebes, der „Aerzener Bastkunst“, lagen ihm natürlich die Themen Wirtschaft und Finanzen besonders am Herzen - sie waren neben dem Schul- und Kulturausschuss über all die Jahre die Schwerpunkte seiner Arbeit.

In den beiden Wahlperioden 1981-1986 und 1991-1996 wurde ihm folgerichtig dann auch der Vorsitz des Wirtschaftsausschusses übertragen. In dieser Zeit war er dazu auch 2. stellvertretender Bürgermeister und übernahm eine Reihe von repräsentativen Aufgaben innerhalb der Gemeinde.

Wer Ludwig Cramer kennt, verbindet mit ihm natürlich auch seinen unermüdlichen Einsatz für die FDP, wenn es um Wahlen ging – egal, ob Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen, tausende von Wahlplakaten gingen durch seine Hände, wurden geklebt und hingen an Laternenmasten und wo immer sich dafür auch eine Gelegenheit ergab.

1996 verpasste er nur knapp den Einzug in den Kreistag und 1998 war er Kandidat bei der Landtagswahl im Wahlkreis 27 mit Bad Pyrmont-Aerzen-Emmerthal und Hess. Oldendorf.

Innerparteilich hat Ludwig Cramer mehrfach als Delegierter bei Bezirks- und Landesparteitagen sowie im Vorstand des FDP-Kreisverbandes seinen Mann gestanden.

Dafür wurde ihm für 40-jährige Mitgliedschaft und überzeugendes Engagement für die Liberalen bereits 2008 die Theodor-Heuss-Medaille in Silber überreicht.

Als im Jahre 2015 der FDP-Ortsverband Emmerthal wegen nicht ausreichender Mitgliederzahl aufgelöst werden musste, erklärte sich Cramer spontan bereit, eine Fusion der beiden Ortsverbände als künftigen Ortsverband Aerzen-Emmerthal zu bilden und die damit verbundene zusätzliche Belastung zu übernehmen.

Es ist für Ludwig Cramer eine besondere Tragik, wenn er nach so vielen Jahren in unterschiedlichen, vorbildlich ausgeführten Funktionen nunmehr auf dem diesjährigen Kreisparteitag zur Kenntnis nehmen musste, dass auch der FDP-Ortsverband Aerzen-Emmerthal aufgelöst werden wird, weil es keine Bereitschaft bei den Mitgliedern gab, den Vorsitz wie auch das Amt eines Schatzmeisters zu übernehmen. Die jetzigen Mitglieder werden in den FDP-Kreisverband integriert und werden bei künftigen Kommunalwahlen aus diesen Funktionen heraus als Liberale kandidieren.

Ludwig Cramer, der stets von seiner Frau Barbara Rückendeckung erhielt, wird sich nun mit Freude nicht nur seinen Kindern und Enkelkindern widmen, sondern auch der Natur auf seinem wunderschönen Grundstück in Dudenhausen.

Die Liberalen im Landkreis Hameln-Pyrmont sind Ludwig Cramer zu großem Dank verbunden.

Auskunft zu dieser Pressemitteilung erteilt:

FDP Kreisverband Hameln-Pyrmont

Markus Burgdorf

Kreisvorsitzender

Marienwalder Straße 1

31020 Salzhemmendorf

Telefon: 05186 9412121

Mobil: 0171-220 79 97

markus.burgdorf@fdp-hameln-pyrmont.de

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FDP Kreisverband Hameln-Pyrmont wählt neuen Vorsitzenden und neuen Schatzmeister

(Hameln, 11. Juli 2017) Der Landtagskandidat der FDP, Markus Burgdorf aus Salzhemmendorf, ist neuer Vorsitzender des FDP Kreisverbandes Hameln-Pyrmont. Er wurde gestern Abend auf einem außerordentlichen Kreisparteitag in Halvestorf zum Nachfolger von Ralph Härke gewählt, der sein Amt nach vier Jahren aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.

Zum neuen Schatzmeister wählten die Mitglieder Niklas Hellmann aus Hameln, der bereits als Vorsitzender der Jungen Liberalen im Kreis Hameln-Pyrmont aktiv ist. Amtsvorgängerin Kerstin Härke hatte die Finanzen des Kreisverbandes acht Jahre verwaltet und war auf der letzten Vorstandssitzung für ihren außerordentlichen Einsatz von dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Klaus-Peter Wennemann geehrt worden.

Burgdorf regte in seiner Vorstellungsrede analog zum am Montag dieser Woche präsentierten Wahlkampfmotto der FDP ein "neues Denken" an. Der oft gehörte Spruch "das haben wir schon immer so gemacht" sei von gestern und in der sich schnell verändernden technologiegetrieben Zeit völlig überholt. Es brauche auf Ortsebene, im Kreis, im Land und im Bund neue Ideen und Lösungen für alte Probleme.

Die Digitalisierung sei, so der Unternehmensberater, kein Hirngespinst der FDP, sondern bereits in fast allen Bereichen des Lebens gelebte Realität. Und doch hinke Deutschland im internationalen Vergleich deutlich hinterher. Ein Beispiel sei die Bildung: Hier müsse endlich die "Kreidezeit" beendet werden. Das ginge aber nur, wenn die Schulen im Landkreis auch über einen ordentlichen Breitbandanschluss verfügten und so ganze Klassen mit dem Internet arbeiten können, ohne dass die fallende Geschwindigkeit ein Arbeiten verhindere. Die FDP fordere "Beste Bildung" und dahinter verberge sich ein umfangreicher Maßnahmenkatalog, der Deutschland im Bildungsbereich nachhaltig stärken werde.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont habe viele Chancen, müsse aber aktiv daran arbeiten, dass diese Chancen auch genutzt werden können. Günstige Bauplätze allein reichten nicht aus, die Infrastruktur müsse in vielen Bereichen verbessert werden. Dazu gehören, so Burgdorf, eine bessere Anbindung an die Landeshauptstadt Hannover und Hildesheim, die Ärzteversorgung und natürlich wieder einmal die Breitbandversorgung.

Eine Wirtschaftsförderung habe heute nur Sinn, wenn die angeworbenen und geförderten Unternehmen und StartUps auch eine zukunftsweisende Breitbandgeschwindigkeit hätten. Er fordere eine Geschwindigkeit von 1 Gigabit für jeden Haushalt, jede Schule und jedes Unternehmen. Das gehe nur über Glasfaserkabel in jedes Gebäude.

Hier müssten die Prioritäten im Kreis und im Land Niedersachsen anders gesetzt werden. Wer Breitband verschiebe, müsse sich nicht wundern, wenn Unternehmen den Kreis verlassen, wenn Menschen wegziehen und Orte sterben.

Die FDP sei da, wo sie gebraucht werde. In der Mitte. Die FDP als Partei für Dich und mich - keine Bonzenpartei. "Wir wollen Wohneigentum ermöglichen und damit die Altersarmut bekämpfen. Ein Grundsteuerfreibetrag beim ersten eigenen Haus oder der ersten Eigentumswohnung bis zu einem Kaufpreis von 500.000 Euro macht Sinn. Welcher Normalverdiener hat heute die Möglichkeit, mit der hohen Mietbelastung die Nebenkosten eines Immobilienkaufs und dazu noch bis 30 Prozent vom Kaufpreis zu sparen?"

"Wir sind nicht die, die alles verbieten wollen. Wir treten für die persönliche Freiheit ein. Kein erhobener Zeigefinger und keine Bevormundung. Politik muss den Menschen ermöglichen, mit Leistung etwas zu erreichen - dafür treten wir an."

Zunächst werde Burgdorf sich mit dem Team um die Wahlkämpfe kümmern. "Wir haben beste Voraussetzungen. Allein 6000 Neumitglieder für die FDP in diesem Jahr und auch im Kreis ein Zuwachs von 20 Prozent auf jetzt 137 Mitglieder, die sehr guten Wahlergebnisse von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein lassen uns optimistisch in die Zukunft schauen", so Burgdorf.

FDP Kreisverband Hameln-Pyrmont vor Außerordentlichem Parteitag

(Hameln, 5. Juli 2017) Der bisherige Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Hameln-Pyrmont, Herr Ralph Härke sowie seine Ehefrau Kerstin Härke, bisherige Schatzmeisterin des FDP-Kreisverbandes, haben mit Wirkung vom 01. Juli 2017 ihre Ämter aus familiären, persönlichen Gründen niedergelegt. Beide haben diese Tatsache bereits im Herbst vorigen Jahrs dem FDP-Kreisvorstand angekündigt.

Ralph Härke führte den FDP Kreisverband seit nahezu 4 Jahren, seine Ehefrau Kerstin war 9 Jahre Schatzmeisterin. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Klaus-Peter Wennemann würdigte im Rahmen der letzten Vorstandssitzung das Engagement und das bisherige Wirken der beiden Vorstandsmitglieder und bedankte sich mit einem kleinen Geschenk bei der anwesenden Schatzmeisterin Kerstin Härke .

Der FDP Kreisvorstand bedauerte diesen Schritt, respektierte aber die aus persönlichen Gründen getroffene Entscheidung des Ehepaares Härke.

Der FDP-Kreisverband Hameln-Pyrmont wird bei einem Außerordentlichen Kreisparteitag am 11. Juli 2017, 19.00 Uhr, im Hotel „Grüner Jäger“ in Halvestorf-Hope sowohl einen neuen Kreisvorsitzenden wie auch einen neuen Schatzmeister wählen.

Pressekontakt:

Markus Burgdorf
FDP Kreisverband Hameln-Pyrmont
Pressesprecher

Tel: (05186) 94121 21
Mobil: (0171) 220 7997

Email: markus.burgdorf@fdp-hameln-pyrmont.de

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